System Administrator Appreciation Day

Leider bin ich heute erst sehr spät dazu gekommen, diesen Blogeintrag zu schreiben. Dennoch lass es ich mir auch diese Jahr nicht nehmen, etwas über den System Administrator Appreciation Day zu schreiben. Was der eine als „selber auf die Schulter klopfen“ interpretiert, finde ich, ist es sehr wichtig auch mal hinter die Kulissen zu schauen.

Das Jahr 2020 hat bisher nicht gut angefangen. Wir sind seit beginn des Jahres in der Corona Pandemie gefangen. Für uns Informatiker war das Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite ein Fluch, da viele Firmen von heute auf morgen Homeoffice angekündigt. Für die Kollegen, die zu Hause bleiben konnten, war das auf jeden Fall gut.

Die meißten Firmen waren zu diesem Zeitpunkt jedoch technisch nicht auf Homeoffice vorbeitet. Dazu zählen die oft nicht vorhandene oder nicht auf die Anzahl an (gleichzeitigen) Benutzern ausgelegte VPN-Gateways und Co.

Zudem ist hier nicht nur der technische Aspeskt zu berücksichtigen, sondern auch viele Prozesse, die gar nicht dafür gedacht waren, dass Mitarbeiter von zu Hause arbeiten. Ich denke, dass hat jeder an der ein oder anderen Stelle im eigenen Betrieb mitbekommen. Für viele Bereiche hieß es Neuausrichtung bzw Neuanschaffung in Rekordzeit.

Der ganzen Sache ist aber auch etwas positives abzugewinnen. Viele Firmen haben feststellen können, dass Homeoffice oder Remoteoffice im richtigen Rahmen eine Bereicherung und verbesserung der Flexibilität für die Firma und sogar für die Mitarbeiter sein kann. Viele Leute können nun für immer oder einfacher von zu Hause arbeiten, auch wenn das früher undenkbar gewesen ist.

Des Weiteren wurden nun Prozesse digitalisiert (z.B. Antragsstellung auf einem Amt), die vermutlich sonst nie so digitalisiert worden wären, da es immer ein „aber“ gab. Wir sind hier noch lange nicht am Ende, aber auf einem guten Weg, die Digitalisierung zu verbessern.

Schlussendlich war das Jahr 2020 für Inforkatiker bisher sehr anstregend. Daher möchte auch ich einen herzlichen Dank an meine Kollegen, Mitstreiter und alle anderen Informatiker senden.

  • Viele haben einen großen Teil dazu beigetragen, dass Menschen von zu Hause aus arbeiten und ggf. sogar noch auf die Kinder aufpassen können.
  • Viele haben dazu beigetragen, APPs zu schreiben, welche uns vor dem „Kontakt“ mit dem Virus warnen.
  • Viele haben dazu beigetragen, die kritische Infrastruktur am laufen zu halten.
  • Viele haben dazu beigetragen, dass Produkte und Dienstleistungen online eingekauft werden können.

Die Informationstechnik bildet heutezutage eine der Grundsteine für unsere Wirtschaft, der nicht vernachlässigt werden sollte.

Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal allen Danken, die trotz der Pandemie ihren Job ausüben. Vor allen denen, die als Resultat dieser Ausübung Tag für Tag ihre eigene Gesundheit riskieren.

Wir sind in einer Zeit, in der wir nicht mit den Ellenbogen uns den Weg frei machen müssen, wir sind in einer Zeit, in der wir gemeinsam stark sein müssen. Anders ist diese Pandemie nicht zu meistern.

DANKE!

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